Prüfnormale für Hochspannungs- und Strommessung

Ein Messgerät ist nur so gut wie das Normal, an dem es geprüft wird. Für einen Anlagenbauer aus der Elektromotorenfertigung ist deshalb eine Reihe von Prüfnormalen entstanden, mit denen sich Hochspannungsmessgeräte und Strommessungen kalibrieren lassen.
Dazu gehören eine Prüfbox mit zwei Widerständen von je 80 Megaohm für Spannungen bis 3,5 Kilovolt, eine Anschlussbox mit zweimal 250 Megaohm bis 1 Kilovolt, eine Widerstandskaskade im Hutschienengehäuse mit 348 und 98 Kiloohm bei 0,1 Prozent Toleranz, und ein Messshunt für 300 Ampere mit 0,333 Milliohm aus Manganin.
Jedes Gerät trägt ein Kalibrierzertifikat mit eigener Seriennummer. Ohne diesen Nachweis lässt sich mit einem Prüfnormal nichts anfangen, deshalb ist die Kalibrierung hier kein Beiwerk, sondern der eigentliche Zweck.
Wir haben diese Geräte nicht nur entwickelt, sondern auch gebaut und unter eigenem Namen in Verkehr gebracht, mit Betriebsanleitung, Konformitätserklärung und Prüfprotokoll je Exemplar. Gebaut wurde bisher eine Handvoll.
Laufzeit 2024 bis 2025.
