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Bedienpanel und Fernsteuerung für Standheizungen

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Zwei Leiterplatten nebeneinander auf einer Holzplatte: links eine schwarze Platine mit Funkmodul, Spulen und der Aufschrift V1.0_Heater_Controller, auf ein gekantetes Aluminiumblech geschraubt, rechts eine orangefarbene Displayplatine, über ein Flachbandkabel mit dem Bildschirm verbunden
Das Bedienteil geöffnet: eigene Steuerplatine links, zugekauftes Touchdisplay rechts.

Diesel-Standheizungen sind auf Booten und in Reisemobilen weit verbreitet, aber die mitgelieferte Bedienung ist meist karg und lässt sich nicht aus der Ferne ansprechen. Ein Anbieter wollte das ändern und brauchte dafür eine eigene Steuerung.

Die Schwierigkeit lag nicht in der neuen Elektronik, sondern im Bestand. Die Heizung sprach eine Schnittstelle, die der Hersteller nicht offenlegt. Wir haben sie so weit erschlossen, dass sich die Heizung sicher ansteuern und ihr Zustand auslesen ließ. Das ist ein wiederkehrender Fall in der Nachrüstung, und es ist meist der Teil, der über die Machbarkeit entscheidet.

Darauf aufbauend entstand ein eigener Controller mit WLAN-Anbindung, ein Bedienpanel mit Touchdisplay in zwei Größen samt konstruierten Frontblenden, und eine Bedienoberfläche, die der Controller selbst im Browser bereitstellt. Damit lässt sich die Heizung vom Steg oder vom Stellplatz aus starten, statt am Gerät zu stehen.

Geschlossenes Bedienteil von hinten: eine gebürstete Aluminiumplatte, mit acht Schrauben am schwarzen Rahmen befestigt, mit Ausschnitten für eine schwarze Stiftleiste, zwei weiße Steckverbinder und eine grüne dreipolige Schraubklemme
Rückseite des Bedienteils mit Montageplatte und Anschlüssen.

Laufzeit 2020 bis 2022.

Zur Einordnung: Auch hier lag die Entwicklung bei uns und das Produkt beim Auftraggeber, anders als beim Marine Control Server, den GeDaD unter eigenem Namen anbietet.