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GeDaD Control Serie „GeCoS“

Die GeDaD Control Serie „GeCoS“ ist ein modulares Hardware-System für die Hausautomation: ein Servermodul als Basis für Einplatinencomputer plus Erweiterungsmodule, die über den I²C-Bus angebunden werden. Alle Module sitzen im Hutschienengehäuse für die Montage im Schaltschrank.

Rendering der kompletten GeCoS-Modulserie nebeneinander auf der Hutschiene

GeCoS „RasPi-Servermodul“

Rendering des GeCoS RasPi-Servermoduls im Hutschienengehäuse mit RTC-Batteriehalter und Schraubklemmen

Das GeCoS „Servermodul“ bietet die direkte Schnittstelle zu den anderen GeCoS-Modulen. Dadurch stellt es eine leistungsstarke Plattform zur Verfügung, um unzählige Projekte zu realisieren. Das Servermodul besitzt zwei I²C-Bus-Linien über einen Multiplexer sowie direkte 1-Wire-Anschlüsse zur Anbindung weiterer Sensoren. Zusätzlich befinden sich eine RTC (Real Time Clock) sowie eine RS232-Schnittstelle on Board. Das Servermodul ist kompatibel zum Raspberry Pi 2 und 3 sowie zum Raspberry Pi Zero und Zero W; die Kompatibilität zum Asus Tinker kam später hinzu.

Die beiden Buslinien liegen auf vier fünfpoligen Klemmen, P1 bis P4, also zwei Klemmen je Linie. Neben SCL, SDA, Masse und Versorgung führt jede Klemme ein Interrupt-Signal. Damit meldet ein Modul eine Zustandsänderung selbst, statt dass der Rechner den Bus dauernd abfragen muss. Zum Einplatinencomputer hin arbeiten die Signale mit 3,3 V, an den Klemmen mit 5 V. Der 1-Wire-Anschluss liegt auf zwei parallelen Klemmen und hat einen aktiven Pullup. Die Echtzeituhr läuft über eine CR2032-Pufferbatterie weiter, wenn der Rechner aus ist; wer sie nicht braucht, lässt die Zelle weg.

Die Platine misst 124 × 77 mm und wiegt ohne Gehäuse 0,047 kg. Versorgt wird sie mit 5 V. Wie viel Strom dabei fließt, hängt vom aufgesteckten Einplatinencomputer ab. Verbunden werden beide über einen 40-poligen Pinheader im Raster 2,54 mm und ein Flachbandkabel. Das Modul sitzt auf der Hutschiene und ist für den Betrieb im geschlossenen Metallgehäuse vorgesehen. Einen Verpolungsschutz hat es nicht: Wer die Versorgung verkehrt herum anklemmt, zerstört das Modul.

In der letzten Ausbaustufe (Version 2.3) bot das Servermodul folgende Schnittstellen: 1× 1-Wire, 1× RS232, einen 40-poligen Verbinder für den Einplatinencomputer sowie die Echtzeituhr.

Mit „Pi 3“

Rendering des Servermoduls mit aufgestecktem Raspberry Pi 3Foto des Servermoduls mit montiertem Raspberry Pi 3

Mit „Pi Zero“

Rendering des Servermoduls mit aufgestecktem Raspberry Pi ZeroFoto des Servermoduls mit montiertem Raspberry Pi Zero und CR2032-Pufferbatterie

Mit „Asus Tinker“

Foto des Servermoduls mit Asus Tinker Board, angebunden über 40-poliges Flachbandkabel

GeCoS „I²C_16in“

Rendering des GeCoS I2C_16in Eingangsmoduls im HutschienengehäuseFoto des GeCoS I2C_16in V2.3 mit Adress-Schiebeschaltern und Schraubklemmen

Das GeCoS „I²C_16in“ bietet 16 Eingänge und ist ein Erweiterungsmodul zu den GeCoS-Grundmodulen. Die Eingänge sind für Spannungen von 8–28 V ausgelegt und über Optokoppler getrennt, womit der gängige Spannungsbereich abgedeckt ist. Zur schnellen Signaländerungserkennung ist der Bus mit einem Interrupt-Signal ausgestattet, hierdurch sind schnelle Schalterkennungen möglich. Durch Adressschalter (Dipschalter, 4 einstellbare Adressen) sind vielfältige Adressierungen möglich, wodurch mehrere GeCoS-Module an einem I²C-Bus betrieben werden können.

GeCoS „I²C_16out“

Rendering des GeCoS I2C_16out Ausgangsmoduls im HutschienengehäuseFoto des GeCoS I2C_16out V2 im Hutschienengehäuse

Das GeCoS „I²C_16out“ ist der Nachfolger des „48out“ und bietet mehr Funktionalität und Anbindungsmöglichkeiten. Durch den I²C-Bus ist eine einfache Anbindung an das Servermodul sowie an unterschiedlichste Controller möglich (Raspberry Pi, PoKeys, Tinker u. v. m.). Das Modul hat 16 Ausgänge, mit denen sich Relais für Lichter und andere Verbraucher ansteuern lassen. Über Dipschalter sind 4 Adressen einstellbar.

GeCoS „I²C_PWM16out“

Rendering des GeCoS I2C_PWM16out Moduls im HutschienengehäuseFoto des GeCoS I2C_PWM16out im Hutschienengehäuse

Auch das GeCoS „I²C_PWM16out“ bildet ein Erweiterungsmodul zur GeCoS-Grundplattform. Als Kern arbeitet ein PCA9685, der kostengünstig direkt auf der Platine integriert ist. An den 16 PWM-Ausgängen (8–28 V, bis 450 mA je Kanal) können z. B. Eltako LUD12-230angeschlossen werden, womit sich Lampen aller Art dimmen lassen. Natürlich können die PWM-Ausgänge auch für andere Anwendungen verwendet werden: Der PCA9685 unterstützt eine hohe Bandbreite an Ausgangsfrequenzen. Über den I²C-Bus ist eine Ansteuerung mit vielen anderen Geräten möglich; per Dipschalter sind 8 Adressen einstellbar.

GeCoS „I²C_RGBW16out“

Rendering des GeCoS I2C_RGBW16out Moduls im HutschienengehäuseFoto des GeCoS I2C_RGBW16out im Hutschienengehäuse

Das GeCoS „I²C_RGBW16out“-Modul basiert ebenfalls auf dem PCA9685 und dient speziell der Ansteuerung von RGBW-LED-Streifen. Das Modul deckt einen Spannungsbereich von 8–28 V ab und passt somit zu allen gängigen LED-Streifen. Jeder der 16 Kanäle ist mit bis zu 4 A belastbar. Damit lässt sich ein RGBW-Streifen direkt versorgen, ohne zusätzliche Endstufe dazwischen. Alternativ lassen sich über jeden der 16 Kanäle einzelne LEDs ansteuern. Die Kommunikation erfolgt auch hier über den I²C-Bus, womit eine Anbindung an viele Controller möglich ist (PoKeys, Raspberry Pi, Asus Tinker u. v. m.).

Unterschied zum PWM16out: In beiden Modulen arbeitet derselbe PCA9685, die Ausgangsstufe dahinter ist aber eine andere. Das PWM16out schaltet 450 mA je Kanal und ist dafür gedacht, einen Dimmer anzusteuern. Das RGBW16out hat MOSFET-Endstufen und trägt bis zu 4 A je Kanal, versorgt den LED-Streifen also direkt. Daran entscheidet sich, welches der beiden Module passt.

GeCoS „I²C_Analog4“

Rendering des GeCoS I2C_Analog4 Eingangsmoduls im HutschienengehäuseFoto des GeCoS I2C_Analog4 im Hutschienengehäuse

Das GeCoS „I²C_Analog4“-Modul bildet ein analoges Eingangsmodul zur gesamten GeCoS-Serie. Es besitzt vier analoge Eingänge, die über den I²C-Bus eingelesen werden. Die I²C-Adresse kann, wie bei den anderen Modulen auch, einfach über Dipschalter eingestellt werden.

GeCoS „I²C_Currentsens4“

Rendering des GeCoS I2C_Currentsens4 mit vier Stromwandlern im HutschienengehäusePlatinenlayout des GeCoS Currentsens4 V1.1 mit vier Stromwandlern

Das GeCoS „I²C_Currentsens4“ dient zur Strommessung an vier stromführenden Leitern. Das Modul arbeitet berührungslos über Stromwandler und gibt seine Werte über den I²C-Bus aus. Es ist zur näherungsweisen Auswertung von Verbrauchern im Wechselstromnetz gedacht: Es besitzt keinerlei Genauigkeitsklassen und ersetzt keine Drehstromzähler; Phasenverschiebungen und Spannungsschwankungen bleiben unberücksichtigt.

GeCoS „Sicherungshalter 16“

Foto des GeCoS Sicherungshalter 16 mit 16 Feinsicherungshaltern und zwei EinspeiseklemmenPlatinenlayout des Sicherungshalter 16 V1.1 mit zwei getrennten Kreisen zu je acht Sicherungen

Der GeCoS „Sicherungshalter 16“ bietet die Möglichkeit, sämtliche Kreise abzusichern. Der Sicherungshalter ist in zwei Kreise zu je acht Sicherungen unterteilt, somit können zwei Potentiale abgesichert werden (z. B. 5 V- und 24 V-Kreise).

Hinweis

Die GeCoS-Serie bauen wir auf Anfrage. Dokumentation und Downloads finden Sie im Support-Bereich. Fragen dazu beantworten wir über das Anfrageformularoder per E-Mail an info@gedad.de.